BUND Aulendorf – Storchenprojekt


11. November 2017

Film zur BUND-Nestreinigung am 06.11.2017

Category: Allgemeines,BUND-Aktivitäten,Störche – Bettina Fieber – 16:49

Die Nestreinigung wurde von Bettina Fieber vom BUND-Aulendorf in einem kleinen Film festgehalten:

10. November 2017

Das Storchennest ist bereit für seine Bewohner: Nestputzaktion des BUND-Aulendorf

Category: Allgemeines,BUND-Aktivitäten,Störche – Bettina Fieber – 19:32

Am 06. November 2017 wurde das Aulendorfer Storchennest gegenüber dem Hotel Engel  von den BUND-Naturschützern von Erde und Gras befreit.  Der BUND-Vorsitzender, Bruno Sing, koordinierte die Storchennest-Aktion in Absprache mit der Landes-Storchenbeauftragte Ute Reinhard.

Nur durch die neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr kann  jetzt das Storchennest  besser erreicht werden.  Am Nest grenzen einige Stromleitungen an, so dass Mitarbeiter der EnBW den Strom für die Anwohner für 1 Stunde abschalten mussten. Der Storchenexperte Hans Daiber vom BUND-Bad Waldsee machte sich unter der Assistenz von Bettina Fieber daran, das Nest in luftiger Höhe zu reinigen und mit Reisig neu auszulegen. Die Ruten ermöglichen den Wasserabfluss bei Regen, damit die Störche sich nicht unterkühlen. Dadurch werden die Überlebenschancen der Jungstörche erhöht. Denn Wetter und Nahrung im Revier beeinflussen stark die Chancen für die Jungstörche. Nun haben die Aulendorfer Störche nach ihrer Rückkehr die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Brut in einem sauberen Nest. Das zweite Nest bei der alten Post in der Zollenreuter Straße sollte abgeworfen werden. Beim näheren Hinschauen entdeckten die Helfer jedoch, dass die Störche die Zweige so geschickt in die vorhandenen Stromleitungen verflochten haben, dass es zunächst nicht möglich war, es zu bearbeiten. So wurde es zunächst an Ort und Stelle belassen.

Zum Schluss bedankt sich die Ortsgruppe Aulendorf des  Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND)  bei Herrn Schaf und dem Team der  Freiwilligen Feuerwehr Aulendorf sowie den engagierten Mitarbeiter der EnBW für ihren Einsatz! So wurde Naturschutz gemeinsam möglich gemacht.

Hier ein paar Bilder der Aktion:

Gras hatte sich schon im Nest gebildet, das wurde wie der Humus heraus geholt.

Das nun saubere Nest wurde von Hans Daiber mit Reisig und Zweigen ausgelegt.

Nun mussten auch Außenteile des Nestes ein wenig entfernt werden, um die Stromversorgung nicht zu gefährden. Der BUND-Ortsgruppenvorsitzende Bruno Sing und ein EnBW-Mitarbeiter

Verkehrsumleitung während der Aktion

Auffahrt zum 2. Nest nahe der alten Post mit einem EnBW-Mitarbeiter.

Stromkabel sind mit Nestmaterial verwoben.

Die Aktiven vom BUND, der Feuerwehr Aulendorf und der EnBW

21. August 2017

Ringablesung bei Gertrud

Category: Allgemeines,Störche – Bettina Fieber – 16:27

Nun ist bei einem der Aulendorfer Störche der Ring abgelesen worden: Hierbei konnte eindeutig Gertrud identifiziert werden! Die Ringnummer lautet: A7504. Dann ist der Partner höchstwahrscheinlich (der unberingte) Fridolin, der mit ihr abwechselnd auf dem Kameranest und auf dem Nest bei der alten Post sitzt und sich auf den Flug nach Süden vorbereitet. Bald dürfte es soweit sein. Noch genießen beide die warmen Spätsommertage.

28. Juli 2017

Das Storchenjahr geht zu Ende

Category: Allgemeines,Störche – Bettina Fieber – 09:45

Die beiden Altstörche sind nur noch ab und zu im Nest zu finden, um sich von der Nahrungssuche auszuruhen. Für sie geht es ja bald wieder in den Süden – in ihr Winterquartier.

Ute Reinhard, die Storchenbeauftragte des Regierungspräsidiums Tübingen,  schreibt in „Störche Oberschwabens“, dass es in Oberschwaben nur wenige Totalausfälle wie in Aulendorf gab. Hierbei schlüpften die Störche um den 20. April und konnten aufgrund ihrer Größe beim Wintereinbruch nicht mehr von den Altstörchen gewärmt werden. Diese Störche legten zwar neu, aber ihre Mühe war vergebens.  „Sie hatte es sehr schwer, bei der trockenen Witterung für ihre kleinen Küken die richtige Nahrung zu finden. Mäuse für die älteren Jungstörche gab es zwar genug, Insekten für die Kleinsten sind jedoch mittlerweile in der intensiv genutzten Landschaft, vor allem auf den zu dieser Zeit fast überall kurzgemähten Wiesen, Mangelware und an Regenwürmer war bei der Trockenheit nicht heranzukommen. Die Hitze stresste die Kleinen dann noch zusätzlich, und so kam kein einziges dieser spätgeschlüpften Jungen durch“, so Frau Reinhard. In Aulendorf kamen die heftigen Gewittergüsse hinzu, die die geschwächten Jungen schließlich nicht überlebten.

Hoffen wir also in Aulendorf auf das nächste Jahr, dass in der Brutzeit weniger Wetterkapriolen herrschen und die Aufzucht wieder wie in den Jahren zuvor gelingt.

 

23. Juni 2017

Altstörche mussten ihre Brut aufgeben

Category: Allgemeines,Störche – Bettina Fieber – 14:32

Seit 22.06.2017 zeigt die Kamera, dass das Nest verwaist ist. Das verbliebene Storchenküken ist offensichtlich an den Folgen des schweren Gewitters vor 2 Tagen gestorben. Die Altstörche nutzen das Nest noch zur Übernachtung, haben aber nun eine geringere Nestbindung. Dabei sahen die Voraussetzungen für diese Brut gut aus: Geschlüpft in der warmen Jahreszeit ohne längere Regenperioden oder Kälteeinbrüche hätten sie sich gut entwickeln können. Das erste Küken ist sehr wahrscheinlich an den Folgen eines heftigen Gewitterregens in den Vortagen ums Leben gekommen, das zweite nun in der Folge des Unwetters, bei dem es stark regnete und sogar hagelte. Möglicherweise hat es sich im Nest durch die Nässe unterkühlt. Die beiden Eier sind auch nicht mehr im Nest sichtbar. Hier ist auch nach mehr als einer Woche kein Küken geschlüpft, entweder weil sie nicht befruchtet waren oder die Küken bereits vorher verstorben sind. Die Altstörche werden die Eier vom Nest gestoßen haben.

Für sie wird es ruhig: die Störche werden noch bis August/September Nahrung in den umliegenden Wiesen suchen und sich dann auf den Winterzug Richtung Süden aufmachen. Hoffen wir, dass wir in Aulendorf im nächsten Jahr mehr Glück mit dem Storchennachwuchs haben.

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