BUND Aulendorf – Storchenprojekt


18. September 2016

Ist Storch Fridolin ins Winterquartier aufgebrochen?

Category: Störche – Georg Steinhauser – 13:39

Nest Hauptstr.Neues NestIm Schussenbereich

Mit dem Ende der sommerlichen Temperaturen hat Fridolin am 16. September Aulendorf verlassen. Im Vorjahr sind beide Störche bereits eine Woche früher gestartet. 2014 verliess Fridolin Aulendorf am 15. September, während Störchin Gertrud bis zum 22. September hier blieb. Bis zum Abflug von Fridolin hat das Storchenpaar die Nächte stets gemeinsam auf ihrem bisherigen Nest in der Hauptstrasse verbracht. Tagsüber zeigten sich die Störche wieder vermehrt auf allen drei Nestern, wohl um ihre Besitzrechte zu verdeutlichen. Wie lange harrt Störchin Gertrud noch alleine aus?

9. August 2016

Bericht der Schwäbischen Zeitung vom 09. August 2016

Category: Presse,Störche – Georg Steinhauser – 10:26

SZ-9.8.16

5. August 2016

Hohes Grasbüschel wuchert im Storchennest

Category: Störche – Georg Steinhauser – 11:04

Hohes GrasbüschelWasserstau im NestBooser Wiese

Unser Storchenpaar hält sich wechselweise in ihrem neuen Nest in der Zollenreuter Strasse und dem bisherigen Nest gegenüber dem Hotel Aulendorfer Hof auf. Erfreulicherweise ist die Störchin nach dem Tod aller Jungstörche hier geblieben, denn bisher hatte sie nach Misserfolgen stets einen neuen Standort gesucht. Im bisherigen Nest wuchert inzwischen ein hohes Grasbüschel (Bild 1), das deutlich macht, dass der Nestboden sehr verdichtet ist. Die Störche werden vermutlich im September Aulendorf wieder Richtung Winterquartier verlassen. Dann sollte das Nest unbedingt gerichtet werden, damit es für die Störche weiterhin attraktiv und für die Aufzucht des Nachwuchses geeignet bleibt. Bei Regengüssen staute sich das Wasser und floss nur zögerlich ab (Bild 2). Dies wäre eine tödliche Gefahr für den Storchennachwuchs. Der gesamte verdichtete Nestboden muss deshalb entfernt und durch einige lockere Zweige ersetzt werden. Ich gehe zwar davon aus, dass das Storchenpaar im kommenden Frühjahr ihren Neubau bevorzugen wird. Hoffentlich werden sie dann aber weitere Artgenossen dulden, so wie es in vielen Nachbarorten absolut üblich ist. Damit die zahlreichen Storchenfans auch künftig eine Chance zur Live-Beobachtung haben, sollte das bisherige Nest bewohnbar bleiben. Es wäre fatal, wenn nach zwei installierten Webcams (Schloss und Hauptstrasse beim Aulendorfer Hof) nur das neue Nest in der Zollenreuter Strasse von einem Storchenpaar besetzt würde.

5. Juli 2016

Storchenpaar verbringt die Nächte wieder vermehrt auf dem bisherigen Nest

Category: Störche – Georg Steinhauser – 18:48

04.07.16Wie der nachfolgende Bericht über Bad Saulgau zeigt, werden auch dort Artgenossen in unmittelbarer Nachbarschaft geduldet. Das Verhalten unserer Störche ist etwas ungewöhnlich, da sie seit ihrem Umzug auf den Neubau beim Hotel Aulendorfer Hof im Jahre 2010 andere Störche auf dem Schlossnest ständig attackieren und wegjagen. Nachdem sie jetzt ein weiteres Nest in der Zollenreuter Strasse beim früheren Postamt gebaut haben, könnte 2017 die Situation noch kritischer werden. Dann müssten sie Fremdstörche von zwei weiteren Nestern vertreiben, was die eigene Brutzeit erheblich stören könnte. Hoffentlich ändern sie dann ihr Verhalten.
Interessant wird sein, welches Nest sie im Frühjahr 2017 bevorzugen werden, das bisherige Nest beim Aulendorfer Hof oder den Neubau beim Postamt? In letzter Zeit hat das Storchenpaar die Nächte wieder vermehrt auf dem bisherigen Nest verbracht. Das nährt die Hoffnung, dass sie wieder hier brüten werden. Da vom BUND 2015 eine Livekamera installiert werden konnte, hoffen wir mit den zahlreichen Storchenfans, dass hier weiterhin ein Storchenpaar beobachtet werden kann.

Bericht der Schwäbischen Zeitung über die Störche in Bad Saulgau vom 05. Juli 2016

Category: Presse,Störche – Georg Steinhauser – 10:38

Nachdem infolge der vielen Regentage auch in den meisten Nachbarorten keine oder nur wenige Jungstörche überlebt haben, war die Stadt Bad Saulgau mit insgesamt neun beringten Jungstörchen recht erfolgreich (je zwei auf der Johanniskirche, auf dem Gasthaus Bach, auf der Kirche in Moosheim und in der Dorfstrasse in Großtissen, ausserdem ein Jungstorch auf dem Dach des Leuze-Verlags beim Bahnhof).

SZ-05.07.16-T.1SZ-05.07.16-T.2

 

 

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